SaaS-Verzeichnisse, bringen dir Backlinks und Website-Besucher
SaaS-Verzeichnisse, bringen dir Backlinks und Website-Besucher
In 30 Sekunden
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Der Hebel: SaaS-Verzeichnisse sind Marktplätze der Aufmerksamkeit, die initiale Traktion und wertvolles Feedback erzeugen.
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Der Nutzen: Sie stärken die Domain-Autorität durch Backlinks und leiten qualifizierte Besucherströme direkt auf die Landingpage.
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Die Gefahr: Meide "Bad Neighborhoods" – wahlloses Eintragen in minderwertige Listen schadet der Reputation und dem Google-Ranking.
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Die Strategie: Qualität vor Masse. Beschreibe nicht deinen Code, sondern löse den spezifischen Schmerzpunkt deiner Zielgruppe.
Was sind SaaS-Verzeichnisse?
Auf den ersten Blick wirken sie wie Relikte aus den 90ern – der Albtraum jedes SEO-Experten. Für Indie-Entwickler aber sind sie Treibstoff. Es sind Marktplätze der Aufmerksamkeit. Du präsentierst dein Produkt; Nutzer testen, kritisieren und bewerten.
Die Mechanik ist simpel: Applaus erzeugt Ranking. Je mehr Nutzer für dich stimmen, desto weiter oben stehst du. Je höher die Platzierung, desto mehr Augenpaare sehen deine Software. Das Prinzip Hoffnung weicht dem Prinzip Leistung.
Der Nutzen: Warum du dich eintragen solltest
Verzeichnisse leisten, was Code allein nicht schafft: Sie erzeugen Resonanz.
- Besucherströme lenken: Interessierte landen direkt auf deiner Landingpage.
- Autorität aufbauen: Backlinks signalisieren Relevanz an Suchmaschinen.
- Dialog erzwingen: Du sprichst nicht über Nutzer, sondern mit ihnen.
- Netzwerke knüpfen: Du triffst auf andere Entwickler, die dieselben Probleme lösen.
Das Risiko: Wo Vorsicht geboten ist
Nicht jedes Verzeichnis hilft. Manche schaden. Ein Link von einer digitalen Müllhalde färbt auf deine eigene Seite ab. Google erkennt "Bad Neighborhoods". Wer sich dort platziert, riskiert die eigene Reputation oder letztendlich verschenkte Zeit, da die Links nicht gewertet werden.
Prüfe die Umgebung:
- Handelt es sich um eine kuratierte Liste oder darf jeder Bot seinen Spam abladen?
- Vorsicht an der Kasse: Verlangt ein Anbieter Gebühren für das bloße Einstellen, ohne nennenswerte Nutzerzahlen nachzuweisen, verbrennst du Geld. Zahle für Reichweite, nicht für Speicherplatz.
Liste von 12 Software-as-a-Service-Verzeichnissen
Verkaufe nicht. Löse. Verzichte auf Marketing-Floskeln. Appelliere an das Gefühl. Beschreibe den Schmerzpunkt, den deine Software lindert. Erkläre nicht, was dein Code kann, sondern was er im Leben des Nutzers verändert.
| Name | Website | Link-Typ | Preis |
|---|---|---|---|
| dev.to | dev.to | Do-follow | Freemium |
| hashnode | hashnode.com | Do-follow | Freemium |
| Indie Hackers | indiehackers.com | Do-follow | Freemium |
| DACHStartup | dachstartups.com | Do-follow | Free |
| Product Hunt | producthunt.com | Do-follow | Free |
| There's An AI For That | theresanaiforthat.com | Do-follow | Freemium |
| AI Tools | aitools.neilpatel.com | No-follow | Free |
| Dev Hunt | devhunt.org | Do-follow | Free |
| Microlaunch | microlaunch.net | Do-follow | Freemium |
| Awesome Indie | awesomeindie.com | Do-follow | Free |
| TinyLaunch | tinylaunch.com | Do-follow | Free |
| Fazier | fazier.com | Do-follow | Free |
| Dang.ai | dang.ai | Do-follow | Free |
| Open-launch | open-launch.com | Do-follow | Free |
| OpenHunts | openhunts.com | Do-follow | Free |
Fazit
SaaS-Verzeichnisse erzeugen die erste Traktion, wenn sonst noch Stille herrscht. Sie sind ein Werkzeug, kein Allheilmittel. Wähle mit Bedacht. Wer seine Seite wahllos in jede Linkliste einträgt, wirkt verzweifelt – und Google merkt sich das. Qualität schlägt Masse.
Häufige Fragen zu SaaS-Verzeichnissen & Strategie
Ja, aber nicht mehr als reine 'Linkschleudern'. Google bewertet die Qualität des Umfelds. Ein Backlink von einer autoritären Seite wie Product Hunt oder G2 ist Gold wert. Er bringt dir nicht nur 'Link Juice', sondern echten Referral-Traffic von Menschen, die nach Software-Lösungen suchen.
Definitiv nein. Qualität schlägt Quantität. Konzentriere dich auf die Top-Verzeichnisse deiner Nische. Zu viele Einträge in minderwertigen 'Spam-Listen' können deiner Domain-Autorität sogar schaden, da Google dich mit einer 'Bad Neighborhood' assoziieren könnte.
Sobald deine Landingpage stabil ist und der 'Call-to-Action' (z.B. Anmeldung oder Warteliste) funktioniert. Warte nicht auf Perfektion, aber sorge dafür, dass der erste Eindruck professionell ist. Für große Plattformen wie Product Hunt solltest du den 'Launch-Tag' zudem strategisch planen.
Das kommt auf das Verzeichnis an. Bei Plattformen mit hohem Traffic (z.B. AppSumo oder spezialisierten Nischen-Verzeichnissen) kann sich ein bezahlter Platz lohnen, um die erste Traktion zu erzwingen. Bei unbekannten Listen ist es meistens Geldverschwendung. Prüfe vorher die Besucherzahlen via SimilarWeb.
Fokussiere dich auf den 'Benefit', nicht auf die Features. Statt 'Wir haben eine Cloud-API für PDF-Generierung' schreibst du: 'Erzeuge automatisierte Rechnungen in Sekunden und spare 5 Stunden Papierkram pro Woche'. Löse den Schmerz des Nutzers in der ersten Zeile.
Feiere es! Negatives Feedback ist wertvoller als ein stummes Ignorieren. Antworte schnell, bleib professionell und nutze die Kritik, um dein Produkt zu verbessern. Die Art, wie du mit Kritik umgehst, ist für andere potenzielle Kunden ein starkes Kaufsignal.
Absolut. Portale wie 'Betalist' sind exakt darauf spezialisiert. Sie helfen dir, eine initiale Nutzerbasis aufzubauen, die bereit ist, unfertige Software zu testen und dir direktes Feedback für dein MVP zu geben.